Eine Beschwerde, drei Verfahren, ein Algorithmus, der über Existenzen entschied: Uber kassiert mit 824,99 Millionen Euro die höchste Strafe seiner Geschichte, und die zweithöchste, die es unter der DSGVO je gab.
Zwei Jahre Verfahren, 950.000 Euro Strafe und ein Widerspruch, der die Lage verschlimmerte statt verbesserte. Der Fall YOTI zeigt, wie man sich vor einer Datenschutzbehörde um Kopf und Kragen argumentiert: mit gewechselten Rechtsgrundlagen, sich widersprechenden Behauptungen und Speicherfristen, die plötzlich anders lauten als zuvor. Bezahlt hat das Unternehmen bis heute trotzdem keinen Cent. Warum das so ist und was Unternehmen daraus lernen können.
Kein Bußgeld für die unrechtmäßige Datenverarbeitung, sondern für 15 Wut-Mails und einen Gestapo-Vergleich: Warum Lab Pharma am Ende 205.000 norwegische Kronen zahlen musste.
Ein kompromittiertes Maklerkonto stürzt Generali España ins Chaos: Über 1 Million Datensätze landen im Darknet. Die AEPD verhängt eine Rekordstrafe. Was Unternehmen daraus lernen können, besprechen wir in unserer neuen Podcastfolge.
Das erste Halbjahr 2024 hat gezeigt, dass Datenschutzverstöße äußerst kostspielig sein können. Wenn Unternehmen bei der Sicherheit von Daten nachlässig sind oder ihre Verantwortung nicht ernst genug nehmen, kann das schnell zu Rekordstrafen führen.
Manchmal kann eine scheinbar harmlose elektronische Nachricht eine teure Angelegenheit werden – Eine Fachärztin für Psychiatrie landete wegen einer gut gemeinten iMessage vor der Datenschutzbehörde. Was als kleine Terminerinnerung begann, endete in einem ernsten Datenschutzproblem.
Datenschutzverstöße werden zunehmend rigoroser geahndet – und das kann für Unternehmen teuer werden. Ein kürzlich verhängtes Rekordbußgeld in Tschechien vom April 2024 zeigt, wie ernst es den Datenschutzbehörden in Europa ist.
Am 25. Mai 2018 trat die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU in Kraft. Sechs Jahre später zeigt sich, wie viel sich in der Zwischenzeit im Datenschutz in der EU getan hat.
Datenschutzbehörden erzwingen mit eiserner Hand die Einhaltung der Vorschriften und drohen bei Verstößen mit empfindlichen Geldstrafen. Sensible Daten sind besonders im Visier, und aktuelle Fälle zeigen, wie kleine Nachlässigkeiten zu hohen Bußgeldern führen können.
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